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Der Verkehrspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag, Jens Ahnemüller, zeigt sich vorsichtig erleichtert aber auch skeptisch über die Ergebnisse des Diesel-Gipfels: "Einerseits könnte man fast wieder an das logische Denkvermögen und die Gradlinigkeit in der Bundesregierung glauben bei solch naheliegenden Schlussfolgerungen. Natürlich ist Wahlkampf und schwarz-rote-grüne Parteigänger fürchten um die Spenden der Automobilindustrie und um die Stimmen der Wähler, aber das ändert bei aller demokratiepolitischen Problematik nichts am grundsätzlich  Ergebnis."

Ahnemüller sieht zwei zielführende Ansätze im Kompromiss zwischen Bundesregierung und Automobilindustrie: "Zum einen ist es natürlich vollkommen richtig, bei der Software anzusetzen, wenn sich mit deren Neufassung tatsächlich 30 Prozent einsparen lassen. Aber eben nur in diesem Falle! Denn wer zahlt denn, wenn die Software-Kalibrierung zu einem unzureichendem Verbrennungsprozess führt und Motorschäden drohen? Immerhin ist es gerecht, die Kosten für die Software-Neufassung den Konzernen zu überlassen, nicht den Autofahrern. Schließlich waren erstere für den Abgasskandal verantwortlich und nicht der Kfz-Inhaber", erklärt Ahnemüller.

Anlass zur Skepsis bestehe seiner Meinung nach dennoch, denn der Bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef, Horst Seehofer, habe das Fahrverbot nicht klar ausgeschlossen: "Herr Seehofer bleibt wie immer des Koalitionsfriedens zuliebe unklar bei der Frage, ob das Diesel-Fahrverbot kommt oder nicht. Wie er - wie er sagt - ,nachjustieren' will, wenn sein Koalitionspartner, die SPD, auf einem bundesweiten Verbot für ältere Diesel-Fahrzeuge besteht, bleibt unklar."

Ahnemüller weiter: "Eine ganz entscheidende Sache wurde auf dem Diesel-Gipfel nicht einmal angerissen. Nämlich, welchen Anteil Diesel-Fahrzeuge überhaupt an der Luftverschmutzung haben verglichen mit Industrie, Schifffahrt, Landwirtschaft, Baumaschinen, stationären Motoren und sonstigen Verbrennungsantrieben. Genau danach bestimmt sich ja der Sinn einer Diesel-Einschränkung!"

Der Verkehrspolitiker kritisiert die Entgegnung von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) auf Seehofers besagten Vorstoß. In dieser hatte sie an die deutsche Gewaltenteilung erinnert und angemahnt, Gerichtsbeschlüsse zu akzeptieren. "Frau Hendricks hat in dieser Situation so getan, als könnten die deutschen Gerichtealleine bundesweite Fahrverbote durchsetzen. Hier muss ich meinerseits die Ministerin an die Gewaltenteilung erinnern: Die Verfügung von Fahrverboten bleibt weiterhin Aufgabe der Politik, nicht der Justiz! Unsere Diesel-Besitzer brauchen keinen Richter zu fürchten, solange in Bund und Ländern keine Mehrheit für solch ein Verbot besteht. Wir, die AfD, werden dafür sorgen, dass das auch so bleibt!"

Der verkehrspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag, Jens Ahnemüller, kommentiert das neueste Urteil des Verwaltungsgerichtes Stuttgart, das am Freitag einer Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zugunsten eines Fahrverbotes in Stuttgart stattgegeben hat: "Natürlich akzeptieren wir das Urteil des Gerichtes, sofern niemand erfolgreich Revision einlegt, immerhin bleiben weitere Rechtsmittel möglich. Wir kritisieren allerdings den Kläger, nämlich die deutsche Umwelthilfe, die mit dem Angriff auf das deutsche Dieselfahrzeug offensichtlich hintersinnige Ziele verfolgt: Laut eigener Aussage unterstützt der japanische Auto-Konzern Toyota die DUH mit einem jährlich fünfstelligen Betrag. Wohlgemerkt: Ein ausländischer Konzern. Der Verband kann also keine Unabhängigkeit beanspruchen", kritisiert Ahnemüller.

Trotz des Urteil bleibe die rheinland-pfälzische AfD-Fraktion ein strikter Gegner eines Fahrverbots für Diesel-Fahrzeuge. "Das Gericht hat das Verbot nicht angeordnet, sondern lediglich erlaubt! Aber nicht alles, was juristisch erlaubt ist, ist auch für unsere Bürger sinnvoll. Deshalb freut uns der besonnene Kurs des baden-württembergischen Umweltministers Winfried Hermann (Grüne), nach dem Urteil vor weiteren Schritten abzuwarten. Wir hoffen im Sinne der Bürger, von denen einige von Berufs wegen auf ihr dieselbetriebenes Fahrzeug angewiesen sind, dass er diesen Kurs auch einhält!"

Ahnemüller hält die Kritik seiner Grünen Amtskollegin, Jutta Blatzheim-Roegler, für zu oberflächlich: "Blatzheim-Roegler spricht vom ,Fehlverhalten der Autokonzerne', aber es waren - bei aller Kritik am  Auto-Kartell - nicht die Autokonzerne, die den Ausbau der Infrastruktur für E-Autos verschlafen haben, sondern ihre Parteifreunde der Ampel- und vormals rotgrünen Koalition! Aber ganz davon abgesehen hat schon im Juni eine schwedische Studie darauf aufmerksam gemacht, dass Elektro-Autos wie der Tesla S erst nach acht Jahren Nutzung eine positive ökologische Bilanz aufweisen!"

Positiver hingegen sieht der AfD-Verkehrspolitiker Blatzheim-Roeglers Forderung an die Bundesregierung nach unabhängigen Verbrauchstests: "Auf Verbrauchstests könnten wir uns wahrscheinlich sogar verständigen, schließlich spräche nichts gegen sie. Allerdings bleibe ich skeptisch, ob die verkehrspolitische Sprecherin der grünen Fraktion es mit dieser Forderung wirklich ernst meint. Immerhin sind ihre grünen Kameraden schon lange Teil der Regierung, ohne dass wir dahingehend zum Beispiel eine Bundesratsinitiative gesehen hätten."

Der verkehrspolitische Sprecher der AfD- Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag, Jens Ahnemüller, fordert seine Grünen Fraktionskollegen dazu auf, ihre Pläne zur Verdichtung des Ladesäulennetzes zu konkretisieren: "Herr Braun hat in seiner Pressemitteilung vom Ende Juli in insgesamt fünf Sätzen drei ausdrucksschwache modale Hilfsverben wie ,müssen', ,wollen' oder ,sollten´ verwendet. Wir wissen, warum der Fraktionschef sich in solch hilfloses Konjunktiv-Geschwurbel flüchtet: Die Grünen sind seit 2011 an der Regierung, hätten - und da ergibt der Konjunktiv Sinn! - also schon längst ihr Lieblingsprojekt Elektromobilitäts-Infrastruktur vorantreiben können!" kritisiert Ahnemüller.

"Es ist grünentypisch: Erst macht man den Verbrennungsmotor schlecht und beklatscht jede finanzielle Prämierung und Bevorzugung von angeblich umweltfreundlichen E-Autos, dann wundert man sich, dass trotz eigener Regierungsverantwortung das Ladenetz dafür garnicht da ist", erklärt Ahnemüller. "Außerdem: Wer ist denn für den schmalen Verkehrs-Etat in Rheinland-Pfalz verantwortlich? Doch die grünen Kameraden!"

Ahnemüller schlägt eine systematische Analyse der tatsächlichen Öko-Effizienz von E-Autos vor: "Was unsere grünen Kameraden immer gerne übersehen: Der ökologische Verbrauch eines Elektro-Autos ist das eine, die Herstellung des Motors etwas anderes! Wie viele Treibhausgase und Stickoxide entstehen denn zusätzlich durch die Herstellung von Elektromotoren? Diese Frage zu beantworten wäre die Aufgabe einer echten Effizienzanalye! Denn die Erfahrung zeigt: Nicht alles, was uns grünerseits als umweltschonend verkauft wird, ist auch am Ende umweltschonend."

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Einer für alle, alle für einen, gemeinsam für Deutschland!

Es gibt Dinge, von denen kann man nicht genug bekommen. Zum Beispiel gute und konstruktive Gespräche! Inhaltsstark, aber hin und wieder auch mit kritischen Einwänden diskutierten der saarländische Bundestagskandidat Dr. Christian Wirth, die Saarlouiser Direktkandidatin Irene Lienshöft, der St. Wendeler Direktkandidat Rainer Schorn und ich über Themen wie Moscheebauten, die Erhöhung der Grundsteuer in Losheim, die minimale Rentenerhöhung und die Verlogenheit der Altparteien. Eine besonders mutige Stammtischteilnehmerin schockierte uns, als sie uns erklärte, wie der Staat ihr als Rentnerin mehr aus der Tasche nimmt als gibt: Eine Anhebung der Grundsteuer um 4,5 % bei gleichzeitiger, kaum merklicher Rentenerhöhung. So geht Altersarmut! Leider!

Zum Thema Moscheebau war die Stimmung etwas anders: Immerhin ist es findigen Bürgerinitiativen in Germersheim gelungen, den Bau der dort geplanten Ditib-Moschee zu verhindern - wie vorläufig auch immer! Nun ist die Frage, wie uns etwas ähnliches im Saarland gelingen könnte.

Generell überwog die positive Seite des Abends: Wir haben uns ausgetauscht, uns zugehört, uns beigepflichtet und Strategien überlegt! Hart in der Sache, offen gegenüber fundierten Einwänden, aber allgemein harmonisch, verständnis- und respektvoll! Und damit allein schon ist viel erreicht! Denn nichts braucht die Partei zur Zeit mehr als Verständnis und Geschlossenheit.

Vielen Dank für die Einladung! Es war mir eine Ehre!

 

Herzlichst, Euer

 

 

Jens Ahnemüller

 

 

Das größte Erlebnis ist der Bürger!

Unser Abend im schönen Reinsfeld hat mal wieder gezeigt: Man lernt nie aus! In ruhiger, gemütlicher, aber anregender Atmosphäre entsteht der beste Gedankenaustausch: Wir haben Ideen diskutiert, Probleme beklagt, Lösungen erwogen ... und natürlich Telefonnummern getauscht! Bei allem ist uns aufgefallen, wie sehr die Probleme sich ähneln: Hier eine Moschee mit zweifelhaften Kontakten und na hoppla...! Das Problem kennen wir doch aus dem Wahlkreis Germersheim! Am Ende hat dort die Stadt den Bau der Moschee verhindert, zumindest vorerst.

Wenn wir alle das gleiche Problem von radikalislamischen Hinterzimmerflüsterern teilen, dann eint uns folglich auch ein gemeinsames Ziel, und das macht uns stark! So entsteht Schwarmintelligenz! Dann lässt die Lösung auch nicht lange auf sich warten...

Deshalb hat unser Gast Rainer Schorn, Direktkandidat des saarländischen Kreises St. Wendel, mir zugesichert, dass unsere Wahlkreise im Wahlkampf enger zusammenarbeiten werden. Wir von der AfD Trier-Saarburg freuen uns jetzt schon auf gemeinsame Infostände und Plakataktionen!

Kurzum: Vielen Dank, liebe Mitglieder und Interessierte, für eine aufschlussreiche Diskussion, offene Worte, neue Ansprechpartner und die Gelegenheit, auch mal den Bürgern zuhören zu dürfen! Brauch ja nicht zu sagen, was es für eine Freude war. 🙂 Gerne auf ein Neues und weiterhin viel Erfolg im Wahlkampf!

Euer

Jens Ahnemüller

Der verkehrspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag, Jens Ahnemüller, fordert die Bundesvorstände von CDU, SPD und FDP zu einer Koalitionsabsage mit den Grünen nach der Bundestagswahl auf. Hintergrund ist die Forderung der Partei nach einem vollständigen Verbot von Verbrennungsmotoren ab dem Jahre 2030. „Eine Partei, die mit ideologischen Verbotsforderungen jeden zweiten Arbeitsplatz in der Autoindustrie und jeden zehnten in der gesamten deutschen Industrie gefährdet, ist ein Risiko für unseren Wohlstand“, kritisierte Ahnemüller. Er verwies dabei auf eine am Dienstag vorgestellte Studie des renommierten ifo Institutes für Wirtschaftsforschung. Demnach seien 600.000 Stellen in der deutschen Automobilbranche von einem möglichen Aus des Verbrennungsmotors betroffen.

Ahnemüller weiter: „Es ist Zeit, dass die etablierten Parteien endlich Farbe bekennen und dem grünen Verbots-Spuk eine Abfuhr erteilen! Mit dieser Partei sollte niemand koalieren, der ein Herz für das deutsche Auto und seine vielen fleißigen Tüftler und Arbeiter hat. Ganz zu schweigen von den Familien, die von deren Lohn abhängen!“

Der Verkehrspolitiker hält die Begründung der Grünen, das Verbot zwinge deutsche Unternehmen zu mehr Innovation in der Elektromobilität, für verlogen: „Das ifo Institut sagt ganz klar, das Verbot sei ,nicht durch mangelnde Innovationsbemühungen der deutschen Automobilindustrie zu begründen‘“, zitiert Ahnemüller die Studie. „Deutschland ist jetzt schon weltweiter Spitzenreiter bei der Patentschöpfung von Elektromobilen: Jedes dritte Patent in diesem Bereich kommt aus unserem Land! Viel Spielraum nach oben ist da also nicht mehr“, erklärt Ahnemüller. „Mal ganz davon abgesehen von der perversen, aber leider grünentypischen wirtschafts- und technikfeindliche Absicht, Unternehmen mit Verboten zu einer politisch gewünschten Produktion zu zwingen.“

Er spricht sich für verstärkte Förderung der Motoren-Forschung aus: „Gerade mit dem Exporterlös der deutschen Autobranche und dessen Steuereinnahmen ließen sich Forschungsprojekte für effizientere Verbrennungs- und Elektromotoren finanzieren, die Infrastruktur für E-Mobile verbessern, E-Tankstellen einrichten, kurzum wahre Innovation vorantreiben, die auf Markt- und Forschungsfreiheit fußt. Aber auf diese Ideen kommen unsere grünen Kameraden ja bekanntlich nicht. Mit einer solchen intellektuellen Armut ist kein Staat zu machen. Deshalb: Keine Koalition mit den Grünen! Der Bürger hat die Wahl: Jede Stimme für die AfD ist eine Stimme gegen die Grünen und ihre möglichen Koalitionspartner.“

Und zur Wahrheit: In gemütlicher Runde durfte ich am Stammtisch der AfD Rhein-Hunsrück die Positionen unserer Fraktion bei den Themen Mittelrheinbrücke und Rheintal-Bahnstrecke erläutern.

Schnell war sich der Stammtisch einig: Der Verkehrshaushalt des Landes Rheinland-Pfalz ist lächerlich gering veranschlagt, sodass die von der Mehrheit der Bürger gewünschte Rheinquerung nicht kommen wird. Allgemeines Kopfnicken herrschte auch bei der Feststellung, der Bahnlärm erreiche mit dem jahrelangen Zunehmen des Schienengüterverkehrs die Grenze des Unerträglichen.

Abweichende Meinungen gab es jedoch auch, was ich als Mitglied einer offenen und lebendigen Partei natürlich sehr schätze: Ein anwesender Diplomingenieur und Journalist sprach sich leidenschaftlich als einziger in der Runde gegen die Brücke aus, zumindest zwischen St. Goar und und St. Goarshausen. Er argumentierte mit der Landschaftsveränderung, die dem „sensiblen Ensemble“ der drei Burgen im Mittelrheintal ästhetisch nicht guttue und zu dem der Verkehrsnutzen der Brücke in keinem Verhältnis stünde. Stattdessen wäre eine Unterquerung des Rheines eine gesunde Alternative. Auch hier gilt: Eine Alternative kann nicht schaden!

Der entscheidende Gewinn des Abends lag im direkten Kontakt mit der Basis vor Ort: Sachkundige und lebenserfahrene Anwohner sind durch ferne Zeitungsberichte und Gutachten einfach nicht zu ersetzen! Kontakte, Ansprechpartner, ja hin und wieder auch eine Stimme des Widerspruchs halten unsere Partei und damit unsere Demokratie am Leben!

In diesem Sinne: Mut zur Stimme!

Der Moselaufstieg ist als Westumfahrung der Stadt Trier geplant. Er soll künftig Konz mit der A64 verbinden und dabei die Mosel queren. Das Bundesverkehrsministerium hatte letztes Jahr das Bauvorhaben in der Stufe „vordringlicher Bedarf“ klassifiziert und das nicht ohne Grund. Für die Umsetzung stehen 60 Millionen Euro bereit, die das Land Rheinland-Pfalz bisher jedoch nicht abgerufen hat. Der verkehrspolitische Sprecher der AfD-Fraktion Rheinland-Pfalz, Jens Ahnemüller, teilt den Ärger des Trierer Bundestagsabgeordneten Bernhard Kaster über die vom Bund bereitgestellten, aber vom Land Rheinland-Pfalz nicht abgerufenen Zuschüsse für den Moselaufstieg:

„Da haben wir das Riesenglück, den Bund bei einem solch aufwändigen Verkehrsprojekt an unserer Seite zu wissen, nur damit angebliche personelle Engpässe die Planung dieses Projekt verschleppen. Kasters Verdacht, die Landesregierung wolle den Moselaufstieg nicht, lässt sich nicht von der Hand weisen. Die Grüne Ampelkomponente will schließlich verhindern, dass die seit über 13 Jahren geplante Verkehrsverbindung gebaut wird. Aber das entlastet natürlich Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) nicht, im Gegenteil: Sein Versteckspiel mit angeblichen personellen Engpässen, die die Planung von Verkehrsprojekten verhindern, blamiert ihn am Ende selbst. Warum hat er trotz seines verkehrspolitischen Ehrgeizes nicht schon in den Koalitionsverhandlungen darauf gedrängt, die nötigen Ingenieure für die dringend anstehenden Baumaßnahmen einzustellen?“

Ahnemüller weiter: „Wissing lässt verlauten, 20 neue Ingenieure eingestellt zu haben und betont, dass noch weitere folgen werden. Die AfD Fraktion hofft nun, dass damit die bereitgestellten Gelder vom Bund sinnvoll und gerecht in der rheinland-pfälzischen Infrastruktur verbaut werden und nicht wie in der Vergangenheit ungenutzt beim Bund verbleiben.“

Jens Ahnemüller ist verkehrspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz.

Die jüngste Forderung der Grünen-Fraktion Rheinland-Pfalz, die Mittelrheinbrücke als kommunales Projekt einzustufen, hat beim verkehrspolitischen Sprecher der AfD-Fraktion Rheinland-Pfalz, Jens Ahnemüller, Freude ausgelöst:

„Wir haben wirklich Glück. Unsere Grünen Kollegen im Landtag offenbaren durch ihre jüngste Pressemitteilung – möglicherweise unbeabsichtigt – wer wirklich hinter der ewigen Blockade des Brückenbaus steckt. Nun ist offenkundig, dass Verkehrsminister Dr. Volker Wissing (FDP) allein aus Koalitionszwang den Grünen zuliebe jede noch so risikoarme Maßnahme – wie zum Beispiel das Raumordnungsverfahren – unnötig verzögert. Es gibt also keine echten juristischen Vorbehalte auf der Regierungsbank, sondern nur politische Gründe. Man müsste den Grünen für diese schlichte Ehrlichkeit fast dankbar sein.“

Ahnemüller weiter: „Volker Wissing ist um seine doppelte Gelegenheit regelrecht zu beneiden: Zum einen kann er dem Bürger zeigen, wer in puncto Verkehrspolitik die Hausmacht hat, nämlich – so hoffe ich – seine Partei, die FDP. Zum anderen kann er sein lange versprochenes Wahlversprechen von der Mittelrheinbrücke endlich in die Tat umsetzen und sich somit ein wenig Glaubwürdigkeit beim Bürger sichern!“

Bei dieser Gelegenheit zerstreut Ahnemüller die Grünen Bedenken: „Nein, Frau Blatzheim-Roegler, wir stellen eben nicht den Welterbe Titel des Mittelrheintals in Frage. Eine Landesbrücke unterscheidet sich, anders als Sie behaupten, eben nicht in ihrer Gestalt von einer Kreisbrücke. Die UNESCO hat nie einen Zusammenhang zwischen Welterbe Status und Baulast der Brücke hergestellt, da es ihn rechtlich nicht gibt!“

Jens Ahnemüller ist verkehrspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz.

Ein Kommentar von Jens Ahnemüller

Liebe Parteifreunde,

„Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte“. Zugegeben, mit „blaues Band“ kann der Schwäbische Lyriker Eduard Mörike nicht die AfD gemeint haben. Allerdings fällt doch auf, dass die Zeit zwischen April und Juni immer mit einer Genesung unserer Partei zusammenfällt. Das blaue Band wird stärker und sitzt straffer, man denke nur an den erfolgreichen Parteitag in Köln und an die halbwegs erfreuliche Landtagswahl im Saarland.

Mitten in dieses sonnige Frühlingserwachen fällt jedoch ein Jahrestag, der einigen von uns auf den ersten Blick düster erscheint. Briten und Amerikaner nennen ihn „Victory in Europe Day“ (Tag des Sieges in Europa), die Niederländer sprechen drei Tage vorher vom „Bevrijdingsdag“ – und wir Deutschen? Wie bezeichnen wir den Tag der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Streitkräfte, der Wehrmacht, im Jahre 1945, der zur Befreiung Europas von einer brutalen Diktatur führte?

Der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker † bezeichnete in seiner heute häufig zitierten Rede vor dem Deutschen Bundestag 1985 den 8. Mai als „Tag der Befreiung vom menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft“. Neben seiner Suada gegen die „machtversessenen“ und „machtvergessenen“ arrivierten Parteien gehört diese Bezeichnung zu den meiner Meinung nach klügsten Aussagen, die das außergewöhnliche Staatsoberhaupt in seinem Leben gesagt hat. Deswegen schließe ich mich dem an. Die deutsche Wehrmacht wurde durch die Kapitulation am 8. Mai besiegt – aber das deutsche Volk wurde befreit.

Liebe Freunde, ich weiß, dass gestandene Persönlichkeiten, wie sie es ja gottseidank zahlreich in unserer jungen Partei gibt, mit dieser Sicht ihre Schwierigkeiten haben. Es ist wahr: Die befreiende Kapitulation wurde auch durch den britischen und amerikanischen Bombenterror in Dresden 1944 erzwungen. Und selbst nach dem 8. Mai litten deutsche Kriegsgefangene in den umstrittenen Rheinwiesenlagern. Außerdem  ist richtig, was der Historiker Hubertus Knabe an dem Befreiungs-Begriff kritisiert hat: Für Mitteldeutschland, zu dem auch meine alte Heimat Thüringen gehört, war es kein Tag der Befreiung, sondern es wich eine Diktatur der nächsten, ehe auch das Volk der DDR sich 1989/90 befreien konnte. Interessanterweise feierten die Unfreien die Befreiung leidenschaftlicher als ihre freien Brüder im angeblich goldenen Westen!

Über eines sollten wir uns als kenntnisreiche Verehrer der deutschen Geschichte aber keine Illusionen machen: Ohne Befreiung keine Demokratie, ohne Demokratie kein modernes Parteiensystem – und keine AfD! Der Erfolg unserer Partei ist auch ein Erfolg der Gründerväter der Bundesrepublik, die es ohne die Kapitulation der Wehrmacht nicht gegeben hätte.

Dennoch will ich auch nicht missverstanden werden: Ich kann verstehen, wenn unter Euch/Ihnen sich einige nicht mit dieser Lesart anfreunden können. Es gelingt nicht jedem, hinter der vernichtenden militärischen Niederlage unseres Volkes den großen zivilisatorischen Gewinn für die Gegenwart unseres Volkes und unserer europäischen Brüdervölker zu sehen.

So oder so: Lernen wir daraus! Heute dürfen wir nicht darauf warten, abermals befreit zu werden. Nein, wir müssen uns selbst befreien. Sicher, unsere heutige Unfreiheit kommt nicht mit braunen oder schwarzen Uniformen daher, sondern in Form einer verantwortlichen Migrationspolitik, dem Brüsseler Zentralismus, Betonklötzen bei Festveranstaltung, hintersinnigen Islam-Verbänden, überforderten Regierungen und ihren gnadenlosen verhetzten Kindern vor einem AfD-Parteitag.

Die Unfreiheit heute hat viele Gesichter und manchen ist sie nicht immer bewusst.

Aber, liebe Freunde, wir haben heute einen Vorteil, den unsere Großeltern damals nicht hatten: Wir dienen heute keinem weltentrückten Führer, keinem tattrigen König oder blasierten Zentralkomitee – sondern dem Volk! Unseren Familien, Freunden, Nachbarn und uns selbst! Wir sind eine Demokratie! Wir können uns selbst befreien! Unblutig, nicht wie am Strand der Normandie. Nur mit dem besseren Argument und dem größeren Kampfgeist bewaffnet können wir die Unfreiheit in ihre Schranken weisen, ohne Gewalt, die wir ohnehin nicht nötig haben.

Liebe Leute, es ist soweit: Der (neue) Tag der Befreiung könnte schon diesen September kommen. Jeder Sieg unserer Partei wird die Etablierten zu einem Politikwechsel zwingen, das ist sicher! Lassen wir Frühlings Blaues Band noch durch Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein flattern, ehe wir uns in die sommerliche Wahlkampfhitze stürzen! Immer dran denken: Wir sind GANZ NAH DRAN!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen/Euch schöne Maientage und einen nachdenklichen 8. Mai!

Ihr/Euer
Jens Ahnemüller