Jens Ahnemüller (AfD): Weihnachtsmärkte brauchen maximale Sicherheit!

(Hintersinniger Aktivismus: Die Bürger geben Bundeskanzlerin Merkel die Schuld am Verlust innerer Sicherheit. Quelle: Alexandra Witt auf Twitter)

Der verkehrspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag, Jens Ahnemüller, fordert für die Städte in Rheinland-Pfalz maximale Sicherheit vor Terroranschlägen mit Lkw. Dabei verweist er auf mehrere Studien des Deutschen Kraftfahrzeug-Überwachungs-Verein (DEKRA) Mitte des Jahres, nach denen massive Betonklötze Lkw-Anschläge nicht verhindert könnten. „Wir wollen unsere Bürger bei Weihnachtsmärkten, Volks- und Heimatfesten schützen. Dazu reichen die Betonpoller, wie wir sie am Tag der Deutschen Einheit in Mainz sehen konnten, offensichtlich nicht aus. Die Studien der Dekra sind besorgniserrend!“

Ahnemüller plädiert für sicherere, wenn auch teurere Maßnahmen wie stehende Stahlsterne, sogenannte Truckblock-Barrieren oder ineinander verkantete Betonblöcke. Alle Maßnahmen haben gemeinsam, dass sie das angreifende Fahrzeug anheben, den Fahrweg nach oben lenken und somit das Gefährt unschädlich machen. Dies macht sie effektiver als die im Volksmund „Merkel-Lego“ genannten Beton-Poller.

„In puncto Sicherheit dürfen wir nicht auf jeden Euro schauen. Immerhin geht es darum, den nächsten Terroranschlag zu verhindern! Wir von der AfD-Fraktion fordern die Regierung und die Sicherheitsbehörden von Rheinland-Pfalz dazu auf, den Kauf solcher Einrichtung zu prüfen. Es geht schließlich um die Sicherheit unserer Bürger!“ bekräftigt Ahnemüller.

Nach Verständnis des Verkehrspolitikers erfordere Angela Merkels Politik der offenen Grenzen „eben leider einen notgedrungenen Perspektivenwechsel in der Verhinderung von Anschlägen. Es versteht sich ja, dass wir diese ganzen Debatten um ausgeklügelte Sicherheitsmaßnahmen nicht bräuchten, hätte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nicht mit ihrer wahnwitzigen Grenzöffnung 2015 uns Bürger einer solchen Gefahr ausgesetzt.“

Der Konzer Landtagsabgeordnete ärgert sich zwar über die gestiegenen  Sicherheitsrisiken, die er als von Anfang an absehbar ansieht. Andererseits sei immerhin die Lösung offensichtlich, nämlich die Sicherung der deutschen Außengrenzen. „Die AfD strebt sichere Außengrenzen an, um auch ohne ,Bewachung‘ wieder im Landesinnerem friedlich feiern zu können“, erklärt Ahnemüller. Der jetzige Zustand dürfe nicht bestehen bleiben. „Offene Grenzen aber gesicherte Weihnachtsmärkte – genau mein Humor!“

 

Jens Ahnemüller ist Vorsitzender des AfD-Kreisverbandes Trier-Saarburg und verkehrspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag.

Dezember 1, 2017

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