Impressionen aus Hermeskeil

Veranstaltung der „Patriotischen Friedensbewegung“ am Antikriegstag in Hermeskeil

Etwa 100 Bürgerinnen und Bürger hatten sich auf dem Rathausplatz in Hermeskeil eingefunden, um gemeinsam für den Frieden einzutreten.

Es war keine „AfD“-Veranstaltung, wie Jens Ahnemüller (MdL) mehrfach betonte, sondern eingeladen hatte die „Patriotische Friedensbewegung“, um am 1. September auch an den Kriegsbeginn vor 79 Jahren zu erinnern, der weltweit über „50 Millionen“ Tote forderte. Dazu gehörten auch Millionen Flüchtlinge und Vertriebene in Deutschland, von denen Hunderttausende ebenfalls Opfer der Kriegswirren zu Ende des II. Weltkrieges wurden.

Ausdrücklich betonte Jens Ahnemüller, dass die „Identitäre Bewegung“ nicht zu der Veranstaltung in Hermeskeil eingeladen wurde und dort auch nicht engagiert gewesen sei, wie er auch im Nachhinein mehrfach erklärte.

Falls einige wenige Mitglieder der „IB“ anwesend waren, war es für die Veranstalter nicht erkennbar.

In diesem Zusammenhang erklärte der Landtagsabgeordnete ausdrücklich, dass er jegliche Gewalt ablehne, und sich aus Überzeugung von allen Rechtsextremen ohne Wenn und Aber klar distanziere.

Dies gilt natürlich auch für die gewalttätigen Mitglieder der radikalen und gewaltbereiten Linksgruppierungen, der Antifa“, die auch in Hermeskeil versuchte, die friedliche Veranstaltung mit lautem Gegröle und provozierenden Krawall massiv zu stören. Ungeheuerlich und abscheulich waren die lauten Lärmaktionen der „politischen Gegner“, als von den Rednern der „Friedensbewegung“ die deutschen Opfer mit Namen und Orten aufgezählt wurden, die von „Kulturfremden“ ermordet worden sind.

Zudem verwies Jens Ahnemüller in seiner Begrüßungsrede auch auf die zunehmende Brüchigkeit des gesellschaftlichen Friedens in Deutschland, wie gerade die Ereignisse in Chemnitz und anderen Städten deutlich zeigen, dies sind nachweislich schon keine Einzelfälle mehr. Dies sei auch eine Folge einer verkehrten aus dem Ruder gelaufenen „Flüchtlingspolitik“, ausgelöst im Herbst 2015 durch die Entscheidung von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Die Referenten der „Patriotischen Friedensbewegung“ in Hermeskeil waren neben Christiane Christen vom Bündnis „Kandel ist überall“, auch Maximilian Meurer von der „Interessengemeinschaft ehemalige politische Häftlinge des Kommunismus“, (im Namen des Marxismus mit schätzungsweise 100 Millionen Opfern weltweit). Maximilian Meurer, ein Pfarrer, war unter der SED-Diktatur unmenschlichen Schikanen ausgesetzt, und erlebte als Folge zudem eine leidvolle Zeit in einem DDR-Stasigefängnis.

Auf der Friedensveranstaltung sprach des Weiteren Jens Maier (MdB), der hier jedoch nicht als Bundestagsabgeordneter auftrat, sondern als Mitinitiator der „Patriotischen Friedensbewegung“.

Der geplante Friedensmarsch konnte aufgrund der Empfehlung der Polizei aus Sicherheitsgründen nicht stattfinden, da mit gewalttätigen Aktionen der stets provozierenden “Antifa“ gerechnet werden musste, dies auch bei einer parteiunabhängigen Friedensveranstaltung.

Die Redner und Anwesenden gedachten mit einer Schweigeminute auch der Opfer der verfehlten Migrationspolitik der Bundesregierung. Auch hier wurden die Antifa“ unverschämt laut und setzte dabei sogar Trillerpfeifen ein.

Maximilian Meurer hingegen plädierte in seinen Schlussworten für eine angemessene Integration der patriotischen Bewegung in einen bundesdeutschen Friedensprozess, dies ohne Partei- und Ideologiehürden.

Mahnende Worte nach Berlin und Mainz schickten Christiane Christen vom Bündnis „Kandel ist überall“ sowie der aus Sachsen angereiste Jens Maier. Christiane Christen sprach dabei auch von der besonderen Rolle, die der Frau in der patriotischen Friedensbewegung zukommt. Abschließend betonte Jens Maier, dass er hoffe, dass die „Patriotischen Bewegung“, ihre baldige Ausdehnung auch im Westen Deutschlands finden wird.

Das Ziel: Sich gemeinsam verstärkt ohne ideologische Scheuklappen, dies schließt auch den fairen politischen Dialog/Ausgleich mit Russland mit ein, zu engagieren. Ein lohnenswerter Weg für uns alle, um sich gemeinsam für den Frieden einzusetzen, dies unter dem Banner der „Patriotischen Friedensbewegung“.

 

Impressionen aus Hermeskeil

 

 

September 13, 2018

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